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Montag, 27. August 2012

The Great Ocean Road



So geht die Australiengeschichte weiter...

von Melbourne aus und nach einer Nacht auf einem random Parkplatz im Suedwesten der Stadt haben wir uns dann aufgemacht um die beruehmte Great Ocean Road zu erkunden.
Diese startet Suedwestlich von Melbourne in Geelong und geht dann quasi bis nach Adelaide an der Suedkueste Victorias entlang.


Das ist der Ausschnitt, den wir gefahren sind. Die Great Ocean Road langzufahren ist allein schon eine recht schoene Attraktion. Auf der linken Seite blickt man auf wunderschoene Straende. Sand- und Felskueste wechseln sich in verschiedensten Formen und Zusammensetzungen ab, und selbst bei grauem Regenwetter sah alles spektakulaer und wundeschoen aus. Es faellt mir schwer das alles in Worte zu fassen, ich hoffe dass ein paar von den Fotos fuer sich sprechen werden.
Bells Beach bei Torquay, dem "Surfmekka" der Great Ocean Road.
Bells Beach
Trotz des kalten Wetters waren auch viele Surfer unterwegs... zu erkennen an den schwarzen Punkten im Bild :)
Einer von 1000 schoenen Straenden auf dem Weg... anhalten kann man da quasi ueberall.

Auf der rechten Seite ist der Ausblick jedoch nicht weniger schoen. Jedoch gibt es hier keinen Strand, sondern Nationalparks mit schoenem Regenwald, Wasserfaellen und vielen Walking Tracks!
Gut ausgestattet sind hier eigentlich alle Orte mit Visitor Informations, die einem hervorragende Karten und tolle Tipps geben. Darunter auch einige Walks, die man dort machen konnte. Um alles mitzunehmen fehlt uns hier leider die Zeit, wahrscheinlich koennten wir auch die gesamte Australienzeit an der Great Ocean Road verbringen.

The Great Ocean Road - SCENIC :)



Hier lohnt sich auch eine gute Kamera :)

Die Kueste hier unten hat eine eigentlich sehr traurige Geschichte, da hier viele viele grosse Boote auf die Felsen aufgelaufen sind oder einfach direkt an die Felswand der Kueste angeklatscht sind. Aua!
Deshalb ist man dann irgendwann auf die Idee gekommen Leuchttuerme zu bauen (verrueckt, die Aussies)... einen ganz alten, schoenen haben wir uns auch angeguckt. Die dramatischen Geschichten der gecrashten haben wir aber erst ein Mal ausser Acht gelassen und uns lieber die schoenen Sachen angeguckt ;)
Die Aussis legen generell viel wert darauf alles  mit persoenlichen Geschichten zu versehen und erzaehlen oft die Geschichte von bestimmten Aussis... das koennen dann irgendwelche beruehmten Entdecker oder so sein, manchmal geht es aber auch nur um 0815 Menschen. Das ist eigentlich ganz nett, irgendwann reichts mir aber dann ehrlich gesagt auch und ich bin mir wieder selbst am naechsten.

Den wohl bekanntesten Abschnitt der GOR haben wir natuerlich auch besucht und uns die Twelve Apostels angeguckt. Das waren mal 12 Steine im Wasser, jetzt sind es ein paar weniger, weil der starke Imbapazifik einige von den Felsen kaputt gemacht hat. Gemein, aber trotzdem schoen!
Dieser Teil ist aber leider natuerlich auch unfassbar voll mit vielen Touristenbussen, vor allem asiatische Reisegruppen haben sich viele dort ausgebreitet und mit einer recht ignroanten Art jedem die Sicht zu versperren und diese wirklich wunderschoenen Formationen nur durch die Linse ihrer iPhone, iPad oder Kompaktkamera betrachten. Schade, wenn man erst zu Hause beim Fotos gucken gesehen hat, wo man da eigentlich war.
Natuerlich gilt auch hier jeder wie er mag und sowas, nervig wird es aber tatsaechlich wenn jedem anderen Menschen der Zugang und die Sicht durch 32456843 gleich aussehenden (Selbst-)Portraits versperrt wird (das obligatorische Victoryzeichen darf natuerlich nich fehlen). Frei nach dem Motto "Ich und der Stein, der Stein und ich" wird da wild herumgeknipst. Besonders bemerkenswert sind hier auch die voellig unpassenden Reiseoutfits mit Ballerinas, Emus (beides am Strand/ im Nationalpark besonders passendes Schuhwerk) und so weiter. Ein Traum. Aber Hauptsache bei dem kleinsten Windstoss wird der Schirm ausgepackt um die Frisur zu schuetzen. Alles fuer das perfekte Urlaubsfoto!

The Twelve Apostels

The Twelve Apostels

The 'London Bridge'
The Gorge


The Arch

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